Zitate für die Seele
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Autor: Jiddische Redensweise

Wer zu viel redet, redet von sich.
Das äußere Gewand verdeckt das innere Leid.
Das Würmchen ködert den Fisch und nicht etwa der Fischer oder die Angel.
Ein Mensch ist stärker als Eisen und schwächer als eine Fliege.
Ein steter Groschen ist besser, als ein seltener Rubel.
Einem Guten hilft ein Wort, einem Bösen hilft nicht einmal Prügel.
Einen Esel erkennt man an den langen Ohren, einen Narren an der langen Zunge.
Einen ordentlichen Braten zu essen ist schon besser, als Hungers zu sterben.
Einen Ziegenbock fürchtet man von vorne, ein Pferd von hinten, einen Narren aber von allen Seiten.
Fauler Schüler, fauler Meister.
Fröhliche Armut geht über alles.
Für die Sünden anderer kommt man nicht auf - man hat genug eigene.
Gebete steigen auf, Segnungen senken sich herab.
Geht man ohne gegessen zu haben ins Bett, steht man ohne geschlafen zu haben auf.
Gott hat eine Welt voller kleiner Weltchen erschaffen.
Hoffen ist gut, warten schlimm.
Im Spiegel sieht jeder seinen besten Freund.
In eine Wunde darf man kein Salz streuen.
Je länger ein Blinder lebt, desto mehr sieht er.
Je schwerer das Vorhaben, desto leichter Gottes Hilfe.
Kann man nicht drüber weg, so muss man drunter durch.
Klüger als alle sein zu wollen, ist die größte Narrheit.
Krapfen im Traum sind keine Krapfen, sondern ein Traum.
Leichentücher werden ohne Taschen genäht.
Leichter ist es, bei anderen Mängel zu finden, als Tugenden bei sich.
Leichter, Geld zu verdienen, als es zu halten.
Man soll das Fell des Bären nicht verkaufen, solange er noch im Wald ist.
Mancher sitzt zwar oben an und ist doch kein Edelmann.
Meine Kinder sind die Wunder Gottes.
Nicht einmal wenn das Ei geschält ist, fällt es einem von selbst in den Mund.
Perlen um den Hals, aber ein Stein auf dem Herzen.
Schön schweigen ist schöner als schön reden.
Überstandene Sorgen sind schön zu erzählen.
Vom Glück zum Unglück ist es nur eine Spanne weit - umgekehrt aber hat man ein ganz schönes Stück Weg.
Von der Freude lebt man nicht, von der Sorge stirbt man nicht.
Von fremdem Verstand kann man nicht leben.
Vor Gott hat man Furcht, vor Menschen muss man sich hüten.
Was nützt mir eine Kuh, die mir Unmengen Milch gibt - und hernach den vollen Eimer umstößt?
Wenn ein Mädchen nicht tanzen kann, so behauptet es, die Musikanten taugten nichts.
Wenn Gott einem das Herz will brechen, sendet er ihm ein großes Glück.
Wenn ich so wie er sein wollte - wer würde dann wie ich sein?
Wer als Frühaufsteher gilt, der mag ruhig bis zwölf Uhr mittag im Bett bleiben.
Wer für sich nicht taugt, taugt auch nicht für seinen Nächsten.
Wer Kinder in der Wiege hat, soll sich mit der Welt nicht streiten.
Wer viel Geld sein Eigen nennt, der bildet sich auch auf seinen Verstand viel ein.
Wer zu jederman nett ist, ist niemandem ein guter Freund.
Wie das Kleid, so der Willkommensgruß, wie der Verstand, so der Abschiedsgruß.
Würde der Mensch doch nur soviel wert sein, als Gott zu helfen im Stande ist.
Zu gut ist ungesund.
Frag' andere um Rat, behalte aber deinen eigenen Verstand bei dir.
Geh' zu deinem Nachbarn, wenn du wissen willst, was es bei dir zu Hause Neues gibt.
Kommt das Glück zu dir, so stell' ihm einen Stuhl hin.
Wann hungert ein Reicher? Wenn's ihm der Arzt verordnet.
Will's das Glück haben, so kalbt ein Ochse.